Praxis für Naturheilkunde Eva Li  -   Heilpraktikerin,    Bahnhofstraße 51,       63743 Aschaffenburg

Tel.: 06028 9989520

Moxatherapie / Moxibustion:


Die Moxatherapie wird meist begleitend zur Akupunkturtherapie angewendet.


Hier werden Akupunkturpunkte entweder direkt ‚gemoxt‘ oder Moxa auf der Nadel aufgesetzt.

Moxa leitet sich ab von der japanischen Bezeichung des verwendeten Krautes: Mogusa und wurde von uns ‚Westlern‘ als Begriff für diese Wärmetherapie verwendet, meist in der Annahme, dass dies der chinesische Begriff dafür sei ;-)


In der Koreanischen Handtherapie kann diese Therapieform auch allein verwendet werden, insbesondere bei schweren und langwierigen Erkrankungen / Krebserkrankungen, wo der Patient nach Anleitung durch den Therapeuten diese Behandlung selbst nach Möglichkeit mindestens drei Mal täglich ausführen soll.


Direktes Moxen:

Hier wird entweder ein fertiges ‚Klebemoxa‘ eine kleine Platte aus Pappe mit etwas Moxakraut darauf angezündet und auf den Akupunkturpunkt geklebt. Keine Angst - es ist nicht gefährlich. Außerdem bin ich bei der Anwendung dieser Methode stets beim Patienten und nehme es runter, wenn‘s unangenehm wird. Die Platte aus Pappe dient auch als Hitzeschutz.

Als es diese Fertigprodukte noch nicht gab hat man das Kraut auf eine Ingwescheibe gesetzt und entzündet.


Moxazigarre:

Die Moxazigarre ist in Zigarrenform gepreßtes Moxa and wird an einem Ende angezündet. Keine Angst - sie brennt auch ohne Inhalieren des Rauches und ist somit viel gesünder als eine Tabakzigarre ...

Diese Zigarre hält man vor den Akupunkturpunkt und wärmt diesen. Diese Methode können Patienten auch recht gut zu Hause anwenden und so die Therapie unterstützen.


Nadelmoxa:

Hier wird das Kraut auf eine Akupunkturnadel (nur Ganzmetallnadeln) aufgesetzt und entzündet. Die Wärme wird über die Nadel in den Akupunturpunkt hineingetragen.