Praxis für Naturheilkunde Eva Li  -   Heilpraktikerin,    Bahnhofstraße 51,       63743 Aschaffenburg

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Körperakupunktur:

Akupunktur und Moxibustion, die in China entwickelt wurden, haben eine Geschichte von über 4000 Jahren. Eins der wichtigsten Werke, das bis heute nicht an Gültigkeit verloren hat, NeiJing, wird auf die Zeit 475 bis 221 vor Christus geschätzt. Hier wurden detaillierte Kenntnisse und Therapiemethoden zusammengefasst und die Zusammenhänge mit den Gesetzen der Natur erläutert.

Die TCM verbreitete sich im 6. Jahrhundert nach Korea und Japan, da aus diesen Ländern Lernende kamen, um sich diese Fähigkeiten anzueignen. Auch nach Südasien, v.a. Indien gelangte diese Heilkunst. Sie wurde dort weiter gegeben und in die dort vorhandene Medizin integriert. Nach Europa kam die Chinesische Heilkunst zuerst über Missionare, die das Wissen, das sie in China erworben hatten, mit nahmen und es in Europa weiter verbreiteten.


Die Chinesische Akupunktur arbeitet mit 12 Meridianen 8 Extra-Meridianen und einer Vielzahl von Extra-Punkten.


Insgesamt sind in der Chinesischen Akupunktur weit über 1000 Akupunkturpunkte bekannt, der staatlich festgelegte Standard der Volksrepublik China umfasst 409 Punkte, 361 Meridian-Punkte und 48 Extra-Punkte. Eine der ältesten, nachweislichen bildhaften Beschreibungen von 656 Akupunkturpunkten datiert aus den Jahren 581-681 (Bei Ji Qian Jin Yao Fang). Diese wurden jedoch aus einem noch älteren, leider inzwischen verloren gegangenen Werk übernommen. Aber bereits davor wurden bildhafte Darstellungen auf Tafeln gesammelt, die vorrangig zum Lehren benutzt wurden (Jin-Dynastie 265-420 A.D.)

Die Kombination aus Moxa, Akupunktur und Kräutermedizin wurde in der Tang-Dynastie verfeinert und an der Qualität der Kombinationstherapie wurde die Qualität des Praktizierenden gemessen.  Dennoch haben die drei Therapieformen auch eigenständig ihre Wirksamkeit und können durchaus eigenständig angewendet werden.


Die Diagnosefindung und Behandlung erfolgt nach der Jahrtausende alten Philosophie der Chinesen, die als Naturgesetz natürlich immer noch Geltung hat. Die Diagnosefindung basiert auf den 4 Prinzipien: Wang, Wen. Wen, Qie: Sehen, Hören/Riechen, Befragung, Pulsdiagnose. Augen- und Zungendiagnose gehören in diesem Fall zum Punkt Sehen, wie auch das Erscheinungsbild des Patienten einen Aufschluss über den Zustand des Patienten (im Sinne von Yin/Yang und den fünf Elementen) gibt.


Am bekanntesten aus der Chinesischen Philosophie ist hier sicherlich das Yin - Yang - Symbol, welches die Polarität und Einheit des Daseins widerspiegelt.


Die Körperorgane werden den 5 Elementen (Wasser - Holz - Feuer - Erde - Metall) zugeordnet, die einen Kreislauf der Erschaffung und ein Netzwerk der Beeinflussung bilden. Für manchen mag es erstaunlich sein, für mich als Praktizierende der Traditionellen Chinesischen Medizin ist es jedoch selbstverständlich und notwendig, dass sich das Beeinflussungsnetzwerk mit Schulmedizinischen Erkenntnissen deckt und auch labor- und untersuchungstechnisch nachweisbar ist.


Die Behandlungen erfolgen ein bis zwei Mal wöchentlich, jeweils 10 bis 15 pro Serie. Bei chronischen Zuständen macht es Sinn, Serien nach kurzen Therapiepausen zu wiederholen.


Die Behandlung kann in Kombination mit Moxatherapie, Koreanischer Handtherapie oder Ohrakupunktur erfolgen, wobei diese Akupunkturverfahren ihre Wirksamkeit gegenseitig unterstützen und verstärken.